|
Neues Safe-by-Wire Plus-Konsortium empfiehlt gemeinsamen Busstandard
für
künftige Insassen-Sicherheitssysteme
Standard
soll Entwicklungskosten für Automobilhersteller reduzieren
und die Sicherheit der Fahrzeuginsassen verbessern
München
- 8. September 2004 - Die im Safe-by-Wire-Konsortium zusammengeschlossenen
führenden Automobilhersteller sowie Hersteller von Fahrzeugkomponenten,
darunter Analog Devices Inc, Autoliv Inc, Delphi
Corporation, Key Safety Systems, Philips, Special Devices Inc, TRW
Automotive sowie Robert Bosch, Siemens VDO Automotive und Continental
Temic (BST), gaben heute die Gründung des Safe-by-Wire Plus-Konsortium
bekannt.
Hierin wollen die Unternehmen ihr Know-how und ihre Erfahrung in
einen globalen Standard für die Vernetzung von Insassen-Sicherheitssystemen
in Kraftfahrzeugen einbringen, der Herstellern und Verbrauchern
gleichermaßen Vorteile bringen soll.
Das
Konsortium hat es sich zur Aufgabe gemacht, die bestehenden beiden
unabhängigen und miteinander konkurrierenden Automotive-Sicherheitsbusstandards
- einer wurde vom Safe-by-Wire-Konsortium entwickelt, der andere
von der BST Group - zu einem einheitlichen universellen Standard
zu kombinieren, der die besten Merkmale beider Implementierungen
vereint. Durch die Standardisierung der Komponenten will das Safe-by-Wire
Plus-Konsortium dazu beitragen, die Entwicklungskosten zu reduzieren
und den Automobilherstellern eine bessere Ausnutzung von Mengenvorteilen
zu ermöglichen, wodurch letztendlich eine effizientere Integration
fortschrittlicher Sicherheitsmerkmale - und damit eine erhöhte
Sicherheit der Kraftfahrzeuge - erreicht werden soll.
"Ständig
werden die aktuellen Sicherheitssysteme verbessert und neue Systeme
eingeführt, um die Anforderungen der Endanwender an die Sicherheit
der Fahrzeuginsassen zu erfüllen", sagte Kevin Forbes,
Senior Project Engineer, Core Passive Safety Electronics, Daimler
Chrysler. "Die Industrie muss sich intensiv mit dem Thema der
Komponenten-Standardisierung befassen, um die Systemkosten unter
Kontrolle zu halten und gleichzeitig den Endanwendern die durch
neue Technologie ermöglichten Features zu bieten. Die Gründung
des Safe-by-Wire Plus-Konsortium ist für die weltweite Automobilindustrie
ein positiver Schritt in diese Richtung."
Das
Safe-by-Wire Plus-Konsortium wird die Version 2.0 der Automotive
Safety Restraints Bus (ASRB 2.0) -Spezifikation voraussichtlich
im September dieses Jahres vorstellen. Die Spezifikation wird auf
der bestehenden Spezifikation Safe-by-Wire ASRB 1.0 aufbauen und
darüber hinaus einige von BST erarbeitete Konzepte umfassen.
Die Spezifikation ASRB 2.0 ist vollständig kompatibel mit dem
bereits definierten Safe-By-Wire Physical Layer und gewährleistet
damit die Kompatibilität mit den derzeit in der Entwicklung
befindlichen Safe-By-Wire (ASRB 1.0)-Systemen und -Komponenten.
Das Konsortium will die Spezifikation ASRB
2.0 Ende 2004 auch der entsprechenden ISO Arbeitsgruppe als Grundlage
für einen globalen Standard vorlegen.
Da
es sich bei der vom Safe-by-Wire Plus-Konsortium vorgeschlagenen
Lösung um einen lizenzfreien Standard handelt, wird eine hohe
Akzeptanz bei OEMs und Zulieferern erwartet.
Über
das Safe-by-Wire Plus-Konsortium
Das Safe-by-Wire Plus-Konsortium wurde im Februar 2004 gegründet,
um einen gemeinsamen, offenen globalen Standard für einen Sicherheitsbus
in Kraftfahrzeugen zu entwickeln. Durch die Festlegung einer standardisierten
Busschnittstelle lassen sich Designs für Insassen-Sicherheitssysteme
erheblich vereinfachen, rasch an kundenspezifische Anforderungen
anpassen und kostengünstiger entwickeln. Zu den Gründungsmitgliedern
des Safe-by-Wire Plus-Konsortiums gehören Analog Devices Inc,
Autoliv Inc, Robert Bosch, Continental Temic, Delphi Corporation
Key Safety Systems, Philips, Siemens VDO Automotive, Special Devices
Inc und TRW Automotive. Die Spezifikation kann von allen interessierten
Unternehmen lizenz- und gebührenfrei genutzt werden.
Weitere
Informationen über das Safe-by-Wire-Konsortium: mailto:media@safe-by-wireplus.com
|