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100.000 Patente
 
 

Rekordverdächtig: Philips meldet das 100.000 Patent an

Philips hat kürzlich jetzt mit der Anmeldung des 100.000. Patents seine Kompetenz als innovativer High-Tech Konzern unterstrichen. Das Unternehmen beweist damit einmal mehr, welch große Bedeutung Forschung und Entwicklung innerhalb des Konzerns haben.
Mit der Schaffung von sogenanntem "intellektuellen Eigentum" erwirtschaftet Philips beträchtliche Einnahmen. Diese werden fast ausschließlich zur Finanzierung der Philips Forschung und Entwicklung verwendet und sind damit eine wesentliche Basis für die Erfindung von innovativen Technologien und die Entwicklung von neuen Produkten.

Beispiele für wichtige, patentierte Erfindungen von Philips sind: CD- und DVD-Technologie, JPEG- und MPEG- Komprimierungsformate (digitales Video), Xenonlampen für Kraftfahrzeuge, UHP-Lampen für Projektoren und GSM-Sprachverschlüsselung. Im Laufe der letzten fünf Jahre hat Philips die Zahl der Erfindungen pro Jahr, für die das Unternehmen Patente anmeldet, von 1.000 auf 3.000 verdreifacht. In den vergangenen zwei Jahren war Philips das Unternehmen, das bei der WIPO (World Intellectual Property Organization) die meisten Patente angemeldet hat. Das erste Philips Patent wurde am 7. Dezember 1905 in Deutschland von Gerard Philips, einem der Gründer des Unternehmens, angemeldet: es war ein System zur Verbesserung der Brenndauer einer Glühlampe.

Gerard Kleisterlee, CEO von Philips: "Dass wir bei den Patenten nun die Marke von 100.000 erreicht haben, stellt eine herausragende Leistung dar. Dies ist eine logische Folge unserer Strategie, den Wert unseres technologischen Know-hows zu aktivieren.
Das Portfolio unseres intellektuellen Eigentums bestimmt unseren Wert als Unternehmen in der, wie wir sagen, 'Intellektuellen Wirtschaft', dem Markt, auf dem mit Technologie gehandelt wird. Wir setzen unsere Patente zunehmend als Instrument ein, um unsere Technologien mit anderen Unternehmen gemeinsam zu nutzen, beispielsweise durch Erteilung von Lizenzen für unsere Patente."

Philips wählt jedes Jahr aus über 8.000 eingereichten Ideen rund 3.000 Erfindungen für Patentanmeldungen aus.Von denen bringen die meisten in der Regel mehr als ein Patent pro Erfindung hervor, denn diese werden als Anmeldungen bei mehreren Patentämtern eingereicht. Den 100.000 Patenten liegen rund 20.000 Erfindungen zu Grunde. Philips besitzt jedoch nicht nur Patente, sondern ist außerdem noch Inhaber von 22.000 Marken, 11.000 Geschmacksmusterrechten und 2.000 Domänennamen. Zur Verwaltung dieses umfangreichen Portfolios beschäftigt Philips weltweit rund 300 Fachleute in 23 Büros. Was die Einnahmen aus intellektuellem Eigentum betrifft, so zählt Philips zu den führenden Unternehmen der Welt.

Früher hat Philips Patentanmeldungen hauptsächlich eingereicht, um sich das alleinige Nutzungsrecht an seinen Erfindungen zu sichern. Heute ist die Strategie auf Wertschöpfung ausgerichtet. Ein Wert kann geschaffen werden, indem Philips ein Patent selbst nutzt, aber auch indem das Unternehmen Patente verkauft, in Lizenz vergibt, austauscht oder sie gemeinsam mit anderen Patenten nutzt. Von dieser Strategie der Wertschöpfung profitiert nicht nur Philips. Auch in einem größeren wirtschaftlichen Umkreis wird der Weg für Innovationen geebnet, denn neue Technologien werden auch anderen Unternehmen zur Verfügung gestellt.

 

Die niederländische Royal Philips Electronics ist einer der größten Elektronikkonzerne der Welt und Europas. Der Umsatz belief sich 2002 auf 31,8 Milliarden Euro. Das Unternehmen ist weltweit marktführend bei Farbfernsehgeräten, Beleuchtung, Elektrorasierern, diagnostischen Bildgebungssystemen und Geräten zur Patientenüberwachung sowie One-Chip-TV-Produkten. Die 166.500 Mitarbeiter in über 60 Ländern sind in den Bereichen Beleuchtung, Unterhaltungselektronik, Elektro-Hausgeräte, Halbleiter und Medizin Systeme tätig. Die Philips Aktie wird u.a. an den Börsen in New York (Symbol: PHG), Frankfurt und Amsterdam notiert. Die deutschen Philips Unternehmen beschäftigen rund 11.000 Mitarbeiter und erzielten 2002 einen Umsatz von
knapp 4,1 Milliarden Euro. Ihre Aktivitäten sind unter dem Dach der Philips GmbH, Hamburg, bzw. deren Tochtergesellschaften organisiert.

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