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Das
Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb (IWF)
der Technischen Universität Berlin sucht für die
internationalen Studierenden des englischsprachigen Studiengangs
Global Production Engineering
Industriekontakte in Form von Praktikumsplätzen in deutschen,
hauptsächlich Berliner und Brandenburger Unternehmen.
Die
Studierenden sind so genannte "young leaders" vorwiegend
aus China, Südostasien, Südamerika und der Türkei,
die neben verhandlungssicherem Englisch und einem Bachelor
in "Mechanical" oder "Industrial Engineering"
bereits über Berufserfahrungen in Unternehmen ihrer Heimatländer
verfügen.
In
Berlin erweitern die GPE-Studenten ihre Kenntnisse in einem
zweijährigen Weiterbildungs-Masterstudiengang an der
TU Berlin. Dieser schult sie in interkultureller Kompetenz,
unternehmerischen Managementfähigkeiten und
technologischem Know-how. Die Studierenden stellen sich entsprechend
ihrer Schwerpunktsetzung in Bezug auf ihre Karriereplanung
Kursmodule aus den Bereichen Production, Engineering, Management,
Intercultural Communication sowie aus Special-Profile-Kursen
zusammen. Die GPE-Absolventinnen und-Absolventen sind dadurch
Partner für deutsche Unternehmen, die ins Ausland expandieren
wollen und einheimische Ingenieure beim Aufbau von Joint-Ventures
benötigen.
Das
erste Versuchsprojekt mit GPE-Studierenden als Führungskräfte
startet gerade die Firma Hasse & Wrede (Tochterfirma der
Knorr-Bremse AG), die mit der Produktion von Drehschwingungsdämpfern
dieses Jahr nach China
expandiert. Aus diesem Grund ist die Berliner Firma Hasse
& Wrede mit der chinesischen Zulieferfirma DALIAN Innovation
ein Joint-Venture eingegangen.
Jetzt braucht das Berliner Unternehmen Chinesen, die in beiden
Kulturen zu Hause sind und vermitteln können. Hierbei
sind die GPE-Studenten gefragt.
Dr. Jörg Sandig, der Geschäftsführer der Joint-Venture
Firma, meint: "Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr
vier GPE-Studenten als Praktikanten und Diplomanden in Berlin
einstellen können, die bei uns praxisnah und am Bedarf
der Industrie ausgerichtet unter anderem ihre Master-Arbeit
verfassen. Ab Anfang 2005 werden wir mit dem Produktionsbeginn
in China starten. Wir haben vor, mit den chinesischen GPE-Studenten
in unserem neuen Werk in Dalian Führungspositionen zu
besetzen. Die Ausbildung in Global Production Engineering
trifft genau unseren Bedarf und birgt ein enormes Zukunftspotential
in sich."
Das
Versuchsmodell soll Schule machen. Als Praktikumszeitraum
sind zunächst 13 Wochen vorgesehen. Sollte ein Unternehmen
Interesse haben, die internationalen jungen Ingenieurinnen
und Ingenieure des GPE Master
Programms durch ein Praktikum kennen zu lernen, kann sich
bei den Ansprechpartnern melden. Starten können die GPE-Studenten
ab April oder Mai 2004, eine genaue Absprache erfolgt individuell.
Für
weitere Informationen stehen Ihnen gern zur Verfügung:
Nina von Waechter & Michael Pech, Koordinatoren Global
Production Engineering (GPE)
Info
anfordern
http://www.gpe.tu-berlin.de
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