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24.11.2006 

 

LED-Treiber von Analog Devices ermöglicht die Entwicklung von Kameratelefonen mit leistungsfähigeren Blitzeinheiten

Innovative Power-Management-Technik für Mobilgeräte verbessert die Bildqualität von Kameratelefonen

Analog Devices stellt unter der Bezeichnung ADP1653 einen Treiber für weiße LEDs vor, der den eingebauten Blitz von Kameratelefonen ansteuert und über eine spezielle Power-Management-Technik für Mobilgeräte verfügt. Beim Einsatz des ADP1653 lässt sich selbst dann eine hohe Bildqualität erreichen, wenn der Akku durch mehrere Telefonfunktionen, die gleichzeitig benutzt werden, belastet ist. Eine Power-Management-Funktion für den Ausgangsstrom verhindert bei aktivierter Blitzeinheit eine Überlastung des Akkus auch dann, wenn das Mobiltelefon ein HF-Signal empfängt. Unter normalen Betriebsbedingungen ermöglicht ADIs hocheffizienter Zweifach-LED-Treiber ADP1653 einen helleren Kamerablitz als einfache oder weniger effiziente Treiberbauteile und sorgt somit auch bei schwachem Umgebungslicht für eine bessere Bildqualität.

Im Gegensatz zu Standard-Aufwärts-DC/DC-Wandlern verfügt der ADP1653 zusätzlich über einen Logik-Eingang. Nachdem das Mobiltelefon den Leistungsverstärker aktiviert hat, um eine HF-Übertragung durchzuführen, reduziert die Logik des ADP1653 den LED-Strom in weniger als 50µs auf den geringst möglichen Betriebsstrom. Diese Strom-Sequencing-Technologie verlängert die Akkulaufzeit ohne Auswirkungen auf die Bildqualität.

 

Niedrigere Bauteilekosten
Eine hocheffiziente Lösung zur Ansteuerung der Blitzeinheit von Kameratelefonen lässt sich mit einem ADP1653 und vier externen Bauteilen – einer Diode, einer Mikrospule und zwei Kondensatoren – entwickeln. Aufgrund dieser geringen Zahl an Bauteilen lassen sich die Bauteilekosten gegenüber bisherigen hocheffizienten Lösungen um bis zu 50 Prozent senken. Mit dem ADP1653 lassen sich zwei in Reihe geschaltete weiße High-Brightness-LEDs mit Strömen bis 500mA sowie eine separate Anzeige-LED ansteuern. Das Bauteil verfügt über ein Dual-Mode-Interface, das eine I2C-Schnittstelle oder einen 2bit-Logik-Bus unterstützen kann. Dies ermöglicht Entwicklern die unabhängige Programmierung der LED-Strings in Hardware und mit Hilfe externer Widerstände oder über Software durch Schreiben von Daten in die Register des Bauteils.

Darüber hinaus enthält der ADP1653 wichtige Schutzfunktionen. Dazu zählen eine Soft-Start-Funktion zur Begrenzung des Einschaltstromes, eine Flash Time-Out-Funktion, die eine Zerstörung der LEDs durch Überhitzung verhindert, sowie eine Strombegrenzungsschaltung mit einem Leistungs-N-Kanal-FET, die den ADP1653 auch gegen thermische Überlastung schützt.

 

Preise und Verfügbarkeit
Der ADP1653 befindet sich derzeit in der Bemusterungsphase und ist ab Februar 2007 in hohen Stückzahlen lieferbar.
Das Bauteil wird im 3mm x 3mm großen LFCSP-Gehäuse (Lead-Frame Chip-Scale Package) angeboten und kostet bei Abnahme von 1.000-er Stückzahlen 1,45 US-$ pro Stück.

Spezifiziert ist der ADP1653 für den Einsatz im industriellen Temperaturbereich von –40 bis +85°C.


Weitere Informationen zum ADP1653


 
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