Aeroflex stellt neues 2,7-GHz-Funktestsystem vor
- neues System mit Analog/Duplex- und Site-Monitoring-Funktionen
Plainview, USA - 26. August 2005: Aeroflex Incorporated gibt
die Freigabe eines neuen 2,7-GHz-Servicemonitors bekannt. Das
auf dem 1-GHz-Funktestgerät IFR3901 basierende IFR3902
erweitert den Arbeitsbereich des Servicemonitors auf die Generierung
und den Empfang von analogen und digitalen HF-Signalen bis
2,7 GHz.
Neue Analog/Duplex features
Die Funktestsysteme IFR3902 und IFR3901 verfügen jetzt über neue
Systemtest-Möglichkeiten. Mit der Firmwareversion 1.1 unterstützen
beide Geräte standardmäßig Analog/Duplex-Testfähigkeiten.
Damit bieten sie umfangreiches Prüfen und Messen von AM- und FM-Funkanlagen
samt vollem Analog/Duplex-Betrieb von 1 MHz bis 1 GHz bzw. 2,7 GHz,
einen Total-Spektrumanalyser mit angezeigtem durchschnittlichem Rauschpegel
von -125 dBm, drei unabhängige Audiomodulationsquellen von 1 Hz
bis 20 kHz, drei unabhängige Audiofrequenzgeneratoren für die
Basisband-Audioanalyse sowie Breitband-HF-Pegelmesser von 100 mW bis 125 W.
Außerdem bieten die Funktestssysteme IFR3902 und IFR3901
jetzt auch einen In-Band-H F-RSSI-Messer bis -100 dBm,
einen vollwertigen Breitbandspektrumanalyser bis 1 GHz
bzw. 2,7 GHz, unbeschränkte Analyserfunktionen für
HF-Frequenzfehler, Pegel- und Modulationsgenauigkeit, vollständige
Audioanalyse auf SINAD und Verzerrung mit Audiofiltern sowie
ein Dual-Channel-Oszilloskop bis 4 MHz und schließlich
eine umfassende Serie von Analysemessungen mit Pass/Fail-Parametern
und voller Internet-Fernmessung für die Überwachung
von Front-Screen-Funktionen.
Exklusive Site-Monitoring-Applikation analysiert Rauschpegel
und effektive Empfängersensitivität
Das neue IFR3902 und das IFR3901 unterstützen
jetzt die optionale Site-Monitoring-Applikation. Mit dieser
neuen Option (IFR3901OPT051) lassen sich die Geräte zur
Feststellung der effektiven Empfängersensitivität
eines bestimmten HF-Kanals einsetzen. Damit ist es möglich,
zwecks Standortwahl und bei Kanalinterferenz-Problemen automatisch
den Rauschpegel eines Systems zu bestimmen. Als automatisierte
Option erlaubt es die Site-Monitoring-Funktion dem Systemingenieur,
das Gerät für einen bestimmten Kanal oder eine bestimmte
Frequenz einzurichten und dann den effektiven Sensitivitätspegel
zu finden, ohne am Standort kostbare Zeit zubringen zu müssen.
Die Ergebnisse einschließlich Spektraldaten werden zur
Langzeitaufzeichnung kritischer HF-Leistungsparameter direkt
auf der Festplatte des Geräts protokolliert. Für
die Tests ist kein externes Computersystem erforderlich. Neben
der Überwachung des effektiven Sensitivitätspegels
bietet das System auch einen schnellen Modus für die Erfassung
von Spektraldaten, wenn eine Sensitivitätsschwelle überstiegen
wird. Damit können Interferenzprobleme samt Zeit- und
Datumskennung beobachtet werden, ohne dass sich ein Techniker
am Standort aufhalten muss.
Die Testfunktionen sind zur neuen SigMon 4000 Advanced Site
Monitoring Software der SAT Corporation kompatibel. Diese Programmfamilie
erweitert die Leistungsfähigkeit des IFR3901 oder IFR3902
um moderne Analyse von Rauschpegel- und Interferenzproblemen.
SigMon 4000 bietet außerdem langfristige Datenprotokollierung
und Reportgenerierung. Damit lassen sich "Indizien" sammeln,
an Hand derer der Systemingenieur rasch bestimmen kann, ob
Probleme am System lagen oder auf HF-Interferenzen zurückzuführen
waren. In den letzten 15 Jahren haben Hunderte von Kunden diese
dokumentierten Indizien verwendet, um Standort- und Systeminterferenzprobleme
direkt mit den "störenden" Organisationen und mit Regulierungsbehörden
zu beheben
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