Bildverarbeitungssensor prüft
schnell farbige Objekte
25.07.2005: Ein Bildverarbeitungssystem zur automatischen
Prüfung farbiger Objekte hat Siemens Automation and Drives
(A&D) entwickelt. Der kompakte Farbflächensensor Simatic
MV220 ist mit 30 Prüfvorgängen pro Sekunde sehr schnell.
Das robuste Kunststoff-/Metallgehäuse in hoher Schutzart
IP65 eignet sich für raue Industrieumgebungen direkt an
der Maschine. Hauptanwendungsgebiete sind Fertigungstechnik
sowie Verpackungs-, Nahrungs- und Genussmittelindustrie.
Das neue System wird "trainiert" statt programmiert: Der Anwender
benötigt keine besondere Schulung, selbst Nichtexperten
kommen auf Anhieb zurecht.
Die mit einem CMOS-Chip ausgestattete Digitalkamera zur Prüfung
der Objekte hat eine Auflösung von 640 x 480 Pixeln. Per
stufenlos verstellbarem Objektiv sind das Bildfeld von 40x30
bis 200x150 Millimetern und der Objektabstand von 50 bis 250
Millimetern variabel einstellbar. Integriert sind eine Weißlicht-Beleuchtung
und eine laserbasierte Ausrichthilfe, die das manuelle Ausrichten
unterstützt. Die Bedien- und Anzeigeeinheit verfügt über
vier Bedientasten, ein vierstelliges Textdisplay und LED-Anzeigen.
Die Integration in die Anlagenautomatisierung erfolgt über
digitale Ein- und Ausgänge.
Bis zu sechzehn Prüfmodelle sind vom System einlernbar,
womit sich beim Modellwechsel im laufenden Betrieb kurze Umrüstzeiten
ergeben. Das "Trainieren" der Modelle erfolgt anhand vorgebbarer
Merkmale eines oder mehrerer "Gut-Objekte". Geprüft wird
an stehenden oder bewegten Objekten, wobei entsprechend voreingestellter
Schwellwerte eine Gut/Schlecht-Aussage getroffen wird. Das
Prüfergebnis "OK" oder "Nicht-OK" wird über zwei
Digitalausgänge ausgegeben.
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