Induktive Leitfähigkeitsmessumformer
JUMO CTI-500 / CTI-750 mit neuen Optionen
Auf Grund des ausgezeichneten Preis- / Leistungsverhältnisses
der beiden neuen induktiven Leitfähigkeitsmessumformer
der JUMO GmbH & Co. KG, Fulda, wird die induktive Messmethode
mehr und mehr die bisher als "preiswerteste Lösung" bekannte
konduktive Messmethode ablösen.
Neuerungen bei JUMO CTI-500
Neben den Standard-Prozessanschlüssen wurde zusätzlich
eine Überwurfmutter aus Edelstahl mit G1½"-Gewinde
eingeführt. Diese erlaubt einen höheren Temperaturbereich
am Einbauort und ergänzt die bisherige Lösung mit
PVC-Überwurfmutter.
Neu sind ebenfalls Durchflussarmaturen aus PP. In den Nennweiten
DN32, 40 und 50 sind diese auf die Aufnahme des JUMO CTI-500
abgestimmt. Eine spezielle Konstruktion der Gewindemuffe sorgt
stets für die korrekte Ausrichtung des Sensors in Durchflussrichtung.
Der Rohranschluss wird durch Verschweißen erreicht. Neben
den bisher lieferbaren PVC-T-Stücken erweitern die PP-T-Stücke
den Geräteeinsatz bei höheren Temperaturen bis 100°C.
(In Kombination mit der Überwurfmutter aus Edelstahl.)
JUMO CTI-750
Materialien für die Messzelle sind die beiden praxisbewährten
Kunststoffe PEEK und PVDF.
Neuerungen bei JUMO CTI-500 und JUMO CTI-750
Durch das grafische
Display mit Klartext-Bedienkonzept ist eine Betriebsanleitung
fast unnötig geworden. Ergänzt
wurden inzwischen weitere Fremdsprachen, die am Gerät
umschaltbar sind. So stehen neben Deutsch, Englisch und Französisch
auch Spanisch, Polnisch, Schwedisch und Italienisch zur Verfügung.
Um das Gehäuse des Messumformers auch im Schaltschrank
einbauen zu können, wurde eine Hutschienenhalterung als
Option entwickelt. Dadurch kann die Auswerteelektronik bei
getrennter Version (Messumformer mit separatem Sensor) in einem
Schaltschrank auf Normschiene "geklipst" werden.
Neuerungen beim Setup-Programm
Neben der Bedienung des Gerätes über die eingebauten
Tasten und das grafische Display steht ein komfortables PC-Setup-Programm
zur Verfügung. Mit diesem können u. a. die Gerätedaten
und -einstellungen zur Anlagendokumentation abgespeichert,
sowie Einstellungen am Gerät vorgenommen werden.
Daneben erlaubt das Programm die grafische Darstellung und
Auswertung eigener Konzentrations-Kurven. In das Setup-Programm
wurden Hilfsprogramme integriert, die dem Nutzer der induktiven
Leitwertmessung sehr nützlich sein können.
So rechnet ein integrierter Leitfähigkeitsrechner die Widerstandswerte
in Leitfähigkeiten um. Dabei können verschiedenste Einheiten gemischt
angegeben werden (z. B. Umrechnung von S/cm in mS/m usw.).
Ein weiteres Programm erlaubt die Berechnung von Konzentrationen
und den dazugehörigen Leitwerten verschiedener Säuren,
Laugen und Salze. Wer weiß schon auf Anhieb auswendig,
wie hoch die Leitfähigkeit einer 15-prozentigen Natronlauge
ist?
Praxis-Tipp
Sind mehrere JUMO CTI-500 und JUMO
CTI-750 im Einsatz, und wird nicht bei jedem Gerät ein Vor-Ort-Display benötigt,
so sind die Geräte auch ohne Display erhältlich.
Geräte-einstellungen können dann mit dem PC-Setup-Programm
oder - für den schnellen Geräteservice praktischer - mit
einem Gerätedeckel mit Anzeige und Tasten vorgenommen
werden. Nach dem Ändern der gewünschten Parameter
wird der Deckel mit Anzeige und Tastatur gegen einen "ohne" ausgetauscht.
Damit ist dieser einzelne Gehäusedeckel wie eine kleine "Bedieneinheit" nur einmalig anzuschaffen und kann vom Anlagenpersonal zur schnellen
Wartung immer wieder verwendet werden.
Als weitere Ergänzung ist eine neue Netzteilvariante
hinzugekommen. Standardmäßig sind die Geräte
für Gleichspannung DC 24V ausgelegt. Auf Grund der Verbreitung
von SPS in Schaltanlagen ist eine solche Spannungs-versorgung
meist vorhanden.
In älteren Anlagen fehlt oft ein Gleichspannungsnetzteil.
Deshalb können die Geräte nun - als Bestellvariante - auch
mit Wechselspannung AC 24V betrieben werden.
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