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Bugatti: Starke Tests für starke Autos -
Steuergeräte-Test mit dSPACE Simulator
Im
1001-PS-starken Bugatti EB 16.4, dem zur Zeit wohl schnellsten und
teuersten Serien-Pkw, kommen Steuergeräte zum Einsatz, die
zuvor mit dSPACE Simulator im Labor intensiv getestet worden sind.
Hardware-in-the-Loop-Tests (HIL-Tests) bieten dafür eine zuverlässige
Umgebung, in der die Funktionen der Steuergeräte in allen denkbaren
Szenarien und Fahrmanövern überprüft werden können
- ohne Gefahr für Fahrer und Fahrzeug.
HIL-Simulation ermöglicht, die Mehrzahl von Fehlern in Steuergeräten
zu finden, was die Qualität des Steuergeräte-Codes drastisch
erhöht und die Gesamtentwicklungskosten enorm senkt. Der Verbundtest
aller beteiligten Steuergeräte ermöglicht schließlich
einen großen Schritt in die funktionale Absicherung der gesamten
Fahrzeugelektronik. So hat sich die HIL-basierte Laborerprobung
mit dSPACE Simulator auch bei Bugatti hervorragend bewährt.
Virtuelle
Testfahrten
Bugatti testete an dSPACE Simulator Full-Size zwei Motorsteuergeräte,
ein Steuergerät für das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe
und je eines für die Allrad- und ESP-Komponente und ein Kombi-Instrument.
Diese real vorliegenden Steuergeräte des Antriebsstrangs wurden
in eine virtuelle Welt eingebunden, in der die zu regelnden Komponenten,
der 16-Zylinder-Motor und das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe als
mathematische Modelle vorliegen. Diese beiden, von der Bugatti-Muttergesellschaft
Volkswagen entwickelten Modelle, sowie die Modelle für das
Allradgetriebe und die ESP-Komponente wurden zuvor mit geringstem
Anpassungsaufwand in die Simulatorumgebung integriert.
Test
der Diagnosefunktionen
Der Untersuchungsschwerpunkt lag darin, das Verhalten der Steuergeräte
bei systematisch aufgeschalteten Fehlern zu prüfen. Da die
Funktionen für die Steuerung des Antriebsstrangs auf verschiedene
Steuergeräte verteilt sind, war der Verbundtest dieser Steuergeräte
enorm wichtig. Nur so kann später das reibungslose Zusammenspiel
aller Steuergeräte im Netzwerk gewährleistet werden. dSPACE
Simulator bietet dafür paralleles und permanentes Monitoring
aller CAN-Kanäle, beliebiges An- und Abschalten einzelner Steuergeräte
und deren Simulation mittels CAN-Restbussimulation, und CAN-Signalmanipulation
für alle Nachrichten und Signale der beteiligten Steuergeräte.
Reibungsloser
Projektverlauf
Das System wurde im Februar 2003 von dSPACE ausgeliefert und wird
seitdem produktiv für den Steuergeräte-Test eingesetzt.
Die
dSPACE GmbH entwickelt und vertreibt integrierte Hardware- und Softwarewerkzeuge
zur Entwicklung von Steuergeräten und mechatronischen Regelungen.
dSPACE-Systeme werden vornehmlich in Forschungs- und Entwicklungsbereichen
eingesetzt, um Neuentwicklungen schnell und kosteneffizient zur
Marktreife zu bringen.
Das
Unternehmen wurde 1988 gegründet. Seit 1989 vermarktet die
dSPACE GmbH ihre Produkte auf dem nationalen und internationalen
Markt und kann auf eine beständig hohe Wachstumsrate verweisen.
http://www.dspace.de
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