Hochleistungs-Controller
mit schneller Kommunikation über Ethernet
Die Hochleistungs-Controller
Simatic S7-400 von Siemens Automation and Drives (A&D) kommunizieren über
Ethernet künftig bis zu dreimal schneller als bisher. Damit
lassen sich umfangreiche Kommunikationsaufgaben lösen und
auch komplexe Anlagen koordinieren. Für große Programm-
und Datenmengen sowie schnelle Programmänderungen gibt es
jetzt für Simatic S7-400 eine Memory Card mit 64 Megabyte
RAM. Das Baugruppenträger-Angebot wird um zwei Aluminium-Varianten
erweitert, die hohe Beständigkeit auch bei ungünstigen
Umgebungs-bedingungen bieten.
Die neuen Kommunikationsfunktionen für das gesamte Spektrum
der S7-400-Standard-CPUs stehen als Firmware-Version 4.1 ab Juli
2005 kostenlos im Internet zur Verfügung. Für die schnelle
Ethernet-Kommunikation ist der Kommunikationsprozessor CP 443-1
Advanced erforderlich, ab Firmwarestufe V2.2.
Die neue 64-MB-Memory-Card speichert den gesamten Arbeitsspeicher
auch der größten Simatic-S7-400-CPU. Besonders vorteilhaft
ist der RAM-Speicher in der Inbetriebnahme-Phase, wenn das Anwenderprogramm
häufig geändert wird. Eine RAM-Karte speichert wesentlich
schneller als eine konventionelle FEPROM-Version, bei zudem beliebig
vielen Schreibzyklen.
Zwei Aluminium-Varianten mit neun Steckplätzen für Standard-Systeme
und mit zwei mal neun Steckplätzen für Hochverfügbare
Systeme erweitern das Baugruppenträger- Spektrum für
Simatic-S7-400-Controller. Verglichen mit der Standardausführung
sind die Rack-Grundträger aus Aluminium beständiger gegenüber
ungünstigen Umweltbedingungen, verwindungssteifer und um ein
Viertel leichter. Vor allem in der Prozessindustrie, etwa auf Offshore-Ölplattformen,
ist dies von Vorteil.
Weitere Informationen unter: www.siemens.com/simatic-s7-400
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