Neue Luftströmungs-Sensoren
von Omron erkennen verstopfte Filter
Durch ein passives, internes Staub-Trennungs-System bleibt
die Leistungsfähigkeit des Sensors stets auf dem Niveau des
Neuzustands
Omron hat seine Familie auf MEMS-Technologie basierender Luftströmungs-Sensoren
durch zwei neue Versionen erweitert, deren zum Patent angemeldetes ‚Dust
Segregation System‘ (DSS) (Staub-Trennungs-System) dazu beiträgt,
die Leistungsfähigkeit des Sensors in den unterschiedlichsten
Anwendungen aufrecht zu erhalten. Zu diesen Applikationen gehört
die Erkennung verstopfter Ansaugluftfilter und die Messung der
Luftströmungsgeschwindigkeit in Büroautomations-Systemen,
tragbaren Consumer-Produkten wie etwa PC-Projektoren und anderen
PC-Peripherie, Hausgeräten wie z.B. Luftreinigern, Klimageräten
und konventionelleren Anwendungen der Sparte Heizung/Lüftung/Klima,
in denen die Effizienz der Luftströmung aus Komfortgründen
oder zum Schutz des Geräts selbst überwacht werden muss.
Der Sensor des Typs D6F-W kommt außerdem als Alternative
zu Single-Point-Pitot-Rohren (Staudruckmessern) und Wärmeverteilungs-Sensoren
in Warmluftschächten und Gebäude- /Umgebungsmanagement-Systemen
in Betracht.
Die Luftströmungs-Sensoren D6F-W01A1 und D6F-W04A1 haben
Maße von 39 x 20 x 9 mm (LxBxH) und können Luftströmungen
von 0 bis 1 m/s bzw. 0 bis 4 m/s mit einer Genauigkeit von ±5
% bezogen auf den Skalenendwert erfassen. Jeder Sensor ist werksseitig
justiert und kann dadurch vom Anwender einfach und schnell eingesetzt
werden. Für die Aufrechterhaltung der Genauigkeit sorgt ein
eingebautes Staubmanagement-System aus zwei kleinen runden Kammern,
die gemeinsam wie eine passive Zentrifuge wirken und helfen, bis
zu 93 % der im Haushalt und in kommerziellen Umgebungen normalerweise
in der Luft enthaltenen trockenen Partikel auszufiltern (Simulationsergebnis).
Die Luft, in der die schweren Staubpartikel enthalten sind, wird über
einen speziellen Staub-Auslass abgegeben. Die daraus resultierende ausgewogene
Luftströmung erreicht schließlich eine speziell entwickelte
Kammer, die für einen laminaren Luftstrom und dadurch für äußerst
stabile Messeigenschaften sorgt.
Im Innern des D6F-W befindet sich ein hochempfindlicher
MEMS-Durchflussmesser-Chip mit einer Kantenlänge von nur 1,5
mm und nur 0,5 mm Höhe.
Der Chip verfügt über zwei Thermosäulen an beiden
Seiten eines winzigen Heizelements. Die Thermosäulen erfassen
die Temperaturdifferenz, die durch den Gasdurchsatz in beiden Richtungen
hervorgerufen wird. Vor einem direkten Kontakt mit dem Gas ist
der Sensorchip durch eine dünne isolierende Schicht geschützt.
Bewegt sich das gasförmige Medium nicht, sind die Temperaturen
an beiden Seiten des Heizelements identisch. Sobald sich das Medium
jedoch bewegt, kühlt sich die dem strömenden Gas zugewandte
Seite des Heizelements ab, während sich die abgewandte Seite
erwärmt, sodass die Wärmesymmetrie zusammenbricht. Die
Temperaturdifferenz äußert sich durch eine Differenz
in der elektromotorischen Kraft der Thermosäulen, auf deren
Basis die Geschwindigkeit der Strömung errechnet werden kann.
Die neuen D6F-W-Modelle ergänzen die bestehende MEMS-Durchflusssensor-Familie
von Omron, die aus den Produkten D6F-01A1-110 und D6F-02A1-110
(Luftmassenmesser 1 und 2 LPM), D6F-05N2-000 (Massenmesser für
Stadt- und Erdgas LNG 5 LPM) besteht.
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