Hardwarekosten durch Konsolidierung drastisch reduzieren
Die Real-Time Systems GmbH, Anbieter von embedded Virtualisierungs- und Hypervisortechnologie verkündete heute den Release des RTS Hypervisor in der Version 2.0. Als erste Lösung dieser Art ist es mit dem RTS Hypervisor möglich, Echtzeitbetriebssysteme parallel zu Desktop-Betriebssystemen wie Microsoft Windows XP oder Linux zu betreiben. Dabei bleiben deterministische Eigenschaften, wie z.B. Reaktionszeiten der Echtzeitbetriebssysteme, voll erhalten. Dank Intel's Virtualisierungstechnologie (VT) können Betriebssysteme unmodifiziert und ungepatcht ausgeführt werden.
Durch Aufteilung von Prozessorkernen, Speicher und I/O Geräten in prinzipiell einzelne, unabhängige Rechner ermöglicht der RTS Hypervisor eine drastische Reduzierung der Hardwarekosten - ohne Kompromiss. So lässt sich Hardware in Anlagen oder Maschinen, in welchen bisher eine embedded Hardware mit Echtzeitbetriebssystem parallel zu einem Windows Rechner benötigt wurde, auf eine Intel Multi-Core Hardware reduzieren. Mit einem einfachen Dual-Core Prozessor kann ein Echtzeitbetriebssystem gleichzeitig mit einem Windows XP betrieben werden. Andere Kombinationen aus mehreren gleichen oder verschiedenen Betriebssystemen sind nur eine Frage der Anzahl der Prozessorkerne. Vier Instanzen desselben Echtzeitbetriebssystems auf einem Quad-Core Prozessor ist dabei nur eine von vielen denkbaren Konfigurationen.
Die strikte Trennung erlaubt es, die Betriebssysteme unabhängig voneinander und in beliebiger Reihenfolge zu starten. Selbst das Neustarten eines Betriebssystems, während ein oder mehrere andere Betriebssysteme weiterlaufen, stellt kein Problem dar. Für die Kommunikation der Betriebssysteme untereinander stehen Shared Memory und TCP/IP Netzwerk zur Verfügung. Der Benutzer kann die Aufteilung der Hardware festlegen. So lassen sich z.B. PCI Geräte über einfache Konfiguration exklusiv einzelnen Betriebssystemen zuweisen; Treiberanpassungen sind nicht erforderlich. Selbst Multifunktionsgeräte wie ein USB-Controller können für den Betrieb mit mehreren Betriebssystemen aufgeteilt werden. Mit der Version 2.0 bietet der RTS Hypervisor noch weitere, optionale Konfigurationsmöglichkeiten. Diese erleichtern die Zuweisung von I/O Bereichen, Timer und Festplatten.
Das Prinzip - mindestens ein Prozessorkern pro Betriebssystem - ermöglicht Unabhängigkeit der Betriebssysteme untereinander und gleichzeitige Beibehaltung des Echtzeitverhaltens. Dual-Core Prozessoren werden vermehrt auch im embedded Bereich eingesetzt, besondere Aufmerksamkeit genießt jedoch Intel mit dem ATOM Prozessor. Vor allem auf Grund der geringen Verlustleistung und der dadurch möglichen passiven Kühlung findet diese Architektur große Akzeptanz in der Industrie. Neben der Virtualisierungstechnologie bietet der Intel ATOM Prozessor auch Hyper-Threading Technologie und wird daher durch den RTS Hypervisor unterstützt. Die Version 2.0 des RTS Hypervisor wurde, neben Dual-Core, Quad-Core und Multiprozessorsystemen auch auf Intel ATOM Prozessoren getestet und freigegeben.
Durch den RTS Hypervisor unterstützt werden Windows XP, Windows CE, VxWorks, Microware OS-9, On Time RTOS-32, Pharlap ETS, Linux und Preemptive Linux. QNX und weitere populäre Betriebssysteme sind in Vorbereitung.
Über die Real-Time Systems
Die Real-Time Systems GmbH (RTS) ist Anbieter von Echtzeit-Virtualisierungslösungen, Betriebssystemtechnologie und Entwicklungsdienstleistung für den Embedded Echtzeitmarkt. Neben der Vermarktung eigener sowie Distributionsprodukten, bietet RTS Entwicklungsdienstleistungen an. Die Real-Time Systems GmbH hat Ihre Zentrale in Ravensburg, mit Partnern in Europa, den USA sowie Asien.
www.real-time-systems.com
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