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19.07.2010

 

 

NXP Semiconductors liefert zweimillionsten FlexRay-Transceiver aus

 


NXP Semiconductors hat mit der Auslieferung seines zweimillionsten FlexRay-Transceivers einen wichtigen Meilenstein erreicht. Somit ist weniger als ein Jahr vergangen, seit das Unternehmen bekannt gab, dass der Verkauf von FlexRay-Transceivern die Marke von einer Million St ück erreicht hat. NXP ist der einzige Chiphersteller, der mehr als zwei Millionen FlexRay Physical Layer konforme Transceiver absetzen konnte und untermauert mit dieser Errungenschaft seine Branchenführerschaft im Bereich Bordnetzwerk-Technologien.

Drei Jahre hatte das Unternehmen benötigt, bis es im Jahr 2009 die Auslieferung des millionsten FlexRay-Transceiver erreichte. Seitdem hat NXP eine weitere Million an Automotive-OEMs geliefert – ein klares Indiz dafür, wie rasch sich die FlexRay-Bordnetzwerk-Technologie bei den Automobilherstellern auf der ganzen Welt durchsetzt. NXP setzt seine Investitionen in diese Technologie fort und wird sein FlexRay-Portfolio noch in diesem Jahr um neue Produkte erweitern.

„Seit wir unseren ersten FlexRay-Transceiver im Jahr 2006 zusammen mit BMW in den Praxistest schickten, haben unsere Kunden erhebliche Vorteile aus der Nutzung dieser Technologie gezogen“, sagt Rob Hoeben, Product Line Marketing Manager FlexRay bei NXP Semiconductors. „Mit ihrer schnellen Datenkommunikation ebnet die FlexRay-Technik den Weg für innovative Bordnetzwerk-Applikationen, die den Automobilherstellern beim Design von Fahrzeugen helfen, die umweltfreundlicher und sicherer sind. Inzwischen hat NXP mehr Transceiver ausgeliefert als jeder seiner Wettbewerber und sich als klarer Spitzenreiter im Bereich der Bordnetzwerke etabliert. Die Transceiver sind außerdem ein Beispiel für NXPs führende, leistungsfähige Mixed-Signal-Lösungen, denn sie demonstrieren den neuesten Stand der Technik beim Design von Mixed-Signal-ICs.“

„High-Speed CAN-Netzwerke können den Anforderungen anspruchsvoller Fahrzeugdesigns nicht mehr gerecht werden“, erklärt Chris Webber, Vice President bei Strategy Analytics Global Automotive Practice. „Aus diesem Grund werden die Fahrzeughersteller verstärkt auf FlexRay setzen, um die herausragende Bandbreite und Betriebssicherheit zu erzielen, welche die Spitzenmodelle mit ihren neuesten Entwicklungen in den Bereichen Antriebsstrang, Chassis, Sicherheit, Komfort und Infotainment heute verlangen. Diese jüngste Erfolgsmeldung von NXP belegt, dass die Umstellung auf FlexRay in der Tat begonnen hat.“

Gerüstet mit der breitesten Palette an Automotive-Transceivern auf dem Markt, bietet NXP inzwischen die klassenbesten FlexRay-Lösungen an. Zudem übernimmt das Unternehmen eine führende Rolle in den Bestrebungen einer branchenweiten Standardisierung und arbeitet dabei mit dem FlexRay Consortium und wichtigen Partnern zusammen, welche die Innovation in der Branche vorangetrieben haben. Seinen ersten Praxistest durchlief der FlexRay-Transceiver von NXP im Jahr 2006 mit seinem Einsatz im BMW X5, der als erstes Serienfahrzeug mit einem eingebauten FlexRay-System für die aktive Federung ausgestattet war. Im Jahr 2008 folgte die fünfte Generation der 7ner - Reihe von BMW, in der bis zu 11 FlexRay Node Transceiver zum Einsatz kamen. Im Juni 2010 entschied sich Audi für den Einsatz der NXP FlexRay-Technologie in seinem neuen Audi A8 Modell.

Die FlexRay-Transceiver von NXP haben ausnahmslos den FlexRay Physical Layer Conformance Test (Industriestandard für FlexRay-Produkte) bestanden und zeichnen sich daher durch hervorragende EMV-Eigenschaften (elektromagnetische Verträglichkeit) und einen hochwirksamen Schutz vor elektrostatischen Entladungen (Electro Static Discharge – ESD) aus. Sie überwachen aktiv das FlexRay Boardnetz und nutzen hierfür spezielle, von jedem Mikrocontroller lesbare Fehler‑ und Statusinformationen sowie eine interne Spannungs‑ und Temperaturüberwachung. Mit ihren fortschrittlichen, stromsparenden Betriebsarten und ihrer äußerst niedrigen Stromaufnahme im Standby‑ und Sleep-Modus leisten sie zudem einen Beitrag zur Senkung des CO2-Ausstoßes.

Die wachsende Nachfrage nach mehr Bandbreite, Echtzeitfähigkeit und Zuverlässigkeit bildete die treibende Kraft beim Design des FlexRay-Standards. FlexRay dient der schnellen Datenkommunikation in den elektronischen Bordnetzwerken von Automobilen und ermöglicht die Entwicklung jener innovativen neuen Systemgeneration, mit der die Automobilindustrie dem Ziel des emissions‑ und unfallfreien Fahrens einen Schritt näher kommen kann. Außerdem hilft die FlexRay-Technik dem steigenden Verkabelungsaufwand entgegenzuwirken, der durch die wachsende Anzahl verbundener Systeme im Auto entsteht. Das Fahrzeuggewicht reduziert sich hierdurch ebenso wie der Bedarf an Rohstoffen. Obwohl ursprünglich als Schlüsseltechnologie für die Einführung von X-by-Wire-Anwendungen (Drive-by-Wire und Steer-by-Wire) im Auto gedacht, kommt FlexRay mittlerweile auch für andere Aufgaben zum Einsatz wie etwa die Senkung der CO2-Emissionen, die Verbesserung der Fertigungseffizienz, die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften sowie die Implementierung von Komfort-Features.

Über FlexRay und das FlexRay Consortium

FlexRay ist in der Automobilindustrie der Standard für die deterministische, ausfalltolerante und schnelle Datenkommunikation für eine Vielzahl neuartiger Automotive-Applikationen wie zum Beispiel Brake-by-Wire und Steer-by-Wire.

Das FlexRay Consortium wurde mit der Zielsetzung ins Leben gerufen, den Einsatz eines offenen Standards für schnelle Bussysteme in dezentralisierten Steuerungs-Applikationen im Auto zu fördern. Seit seiner Gründung im Jahr 2000 ist das FlexRay Consortium stetig gewachsen. Inzwischen zählt es die größten und einflussreichsten Akteure der Automobilindustrie zu seinen Mitgliedern. Vorangetrieben wird die FlexRay-Entwicklung von den ‚Core Partnern‘ BMW, Daimler, Freescale Semiconductor, General Motors, NXP Semiconductors, Robert Bosch und Volkswagen. Verschiedene Stufen der Mitgliedschaft bieten die Möglichkeit zur Interaktion mit den Arbeitsgruppen des FlexRay Consortiums, zum Einbringen von Ideen, zur Teilnahme an Review Meetings und zum frühzeitigen Zugriff auf die Spezifikationen, abgesehen von der Chance zur aktiven Beteiligung an der Einführung dieses weltweiten Standards.

Ende 2009 schloss das FlexRay Consortium die Einführung des Standards FlexRay 3.0 ab.

Eine komplette Liste der teilnehmenden Unternehmen, eine Anleitung zum Beantragen der Mitgliedschaft und weitere Infos

 

 

 

 
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