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24.06.2010

 

STMicroelectronics und Debiotech präsentieren auf dem ADA-Kongress in den USA die Einmal-Insulinpumpe ,Jewel Pump'.

 

STMicroelectronics und Debiotech präsentieren auf dem ADA-Kongress in den USA die Einmal-Insulinpumpe ,Jewel Pump'.

 

Die diskret tragbare Miniaturpumpe dosiert die Insulinabgabe und ermöglicht den Patienten uneingeschränkte Aktivität.

Debiotech und STMicroelectronics geben bekannt, dass sie an dem vom 25. bis 29. Juni 2010 in Orlando (Florida/USA) stattfindenden 70. Scientific Sessions der American Diabetes Association (ADA) teilnehmen und auf dem Debiotech-Stand ihre neue Insulin-,Jewel Pump' präsentieren werden. Das winzige Gerät, dessen FDA-Freigabe bevorsteht, stellt die jüngste Anwendung der Mikrofluidik-MEMS-Technologie (Micro-Electro-Mechanical System) in der Diabetes-Therapie dar. Auf einem Einwegpflaster montiert, wird es auf der Haut des Patienten platziert und sorgt für eine kontinuierliche Insulinzufuhr. Das Resultat ist eine deutliche Verbesserung der Behandlungseffizienz und eine spürbare Steigerung der Lebensqualität für den Patienten.

Die stark miniaturisierte Einmal-Insulinpumpe kombiniert das Know-How von Debiotech im Bereich der Insulinverabreichungs-Systeme mit den Stärken von ST in der Massenfertigung siliziumbasierter Mikrofluidik-Geräte. Die Jewel Pump ist kleiner, flacher und leichter als gegenwärtig verfügbare Insulinpumpen. Sie lässt sich als beinahe unsichtbares Pflaster auf der Haut tragen und kann 4,5 ml Insulin verabreichen - genug für 6 Tage. Die Mikrofluidik-Technologie ermöglicht zudem eine genauere Dosierung des Insulins, um die natürliche Insulinsekretion der Bauchspeicheldrüse genauer nachzubilden. Gleichzeitig werden für einen besseren Schutz des Patienten potenzielle Funktionsfehler der Pumpe erkannt. Die MEMS-basierte Jewel Pump wird als Einmal-Produkt in großen Stückzahlen mithilfe von Halbleiter-Fertigungsverfahren hergestellt und ist damit deutlich erschwinglicher als gegenwärtige Insulinpumpen-Lösungen, deren hohe Anfangskosten den Patienten und dem Gesundheitssystem somit erspart bleiben.

"Die Zusammenarbeit mit ST hat entscheidenden Anteil an der erfolgreichen Industrialisierung dieser äußerst innovativen MEMS-Technologie für die Diabetes-Therapie", erklärte Dr. Frédéric Neftel, Präsident und CEO von Debiotech. "Wir können hier einen echten Durchbruch im Bereich der Insulinverabreichung präsentieren, der ein Maximum an Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit bietet und nicht nur der Sicherheit, sondern auch der gesamten Lebensqualität des Patienten zugutekommt."

Die auch als CSII (kontinuierliche subkutane Insulininfusion) bezeichnete Insulinpumpen-Therapie ist eine immer attraktivere Alternative zu den einzelnen Insulininjektionen, die mehrmals täglich gegeben werden müssen.
Die CSII-Technik sieht vor, dass an den Patienten eine programmierbare Pumpe angeschlossen wird, aus deren Insulinvorrat das Insulin Tag und Nacht gemäß dem individuellen Bedarf des Patienten unter die Haut gespritzt wird.

"Der Erfolg der Zusammenarbeit mit Debiotech mit dem Ziel, das visionäre Konzept des Unternehmens in ein ebenso leistungsfähiges wie bezahlbares kommerzielles Produkt umzusetzen, unterstreicht den enormen Beitrag, den Halbleiterhersteller im Bereich des Gesundheitswesens und zum Wohl der Menschen leisten können", sagte Benedetto Vigna, Group Vice President und General Manager der MEMS, Sensor and High Performance Analog Division von ST. "Zusammen mit Partnern wie Debiotech können wir unsere zur Weltspitze zählende Kompetenz im Design und in der Herstellung von MEMS-Produkten ins Spiel bringen, um der Gesundheit und dem Wohlergehen von Millionen von Menschen in aller Welt zu dienen."

Debiotech wird auf dem ADA-Kongress die kommerzielle Version der Jewel Pump demonstrieren. Die anwesenden ST-Ingenieure erläutern die MEMS-Mikrofluidik-Komponenten, die diesen Durchbruch in der Diabetes-Behandlung möglich gemacht haben.

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