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CompactPCI CPU Board CP605 |
Eine Applikation durch die der Hochleistungsscanner
d-scan.20 von AgfaPhoto GmbH mit dem Einsatz von Kontron
CPU-Boards CP605, Intel-Pentium-4-Prozessor mit 2,2
GHz Taktrate zuverlässig und zukunftsfähig ausgerüstet
wurde.
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Zuverlässig und zukunftsfähig |
Das perfekte Urlaubsfoto ist zum einen eine Frage des
Motivs und zum anderen beeinflusst von der Entwicklung
und Belichtung des Films sowie der Papierentwicklung.
Digitale Großfinishing-Systeme mit entsprechenden
Rechnerleistungen bearbeiten heute die analogen und digitalen
Aufträge mit automatischer Bildkorrektur und belichten
diese anschließend aus. Leistungsfähige CPU-Karten
von Kontron sorgen hierbei für die Funktionalität
und Flexibilität der notwendigen Steuerungseinheiten.
Großfinishing-Systeme für brillante Bilder
Die AgfaPhoto GmbH entwickelt, produziert und vermarktet
Laborgeräte, Software und Verbrauchsmaterialien
zur professionellen Be- und Verarbeitung fotografischer
Bilder, sowie auch Filme und digitale Speichermedien
für photografische Aufnahmen. Am Standort in München
wird neben digitalen Kompaktgeräten, so genannten
d-lab´s auch das AgfaPhoto Großfinishing-System
d-ws entwickelt. Das digitale Hochleistungssystem d-ws
besteht aus mehreren Einzelkomponenten, wie z.B. den
Hochleistungsscanner d-scan.20, dem Hochleistungsprinter
d-print.20 und den digitalen Verarbeitungskomponenten
d-gate input und d-gate output.
Großfinishing-Systeme wie das d-ws, werden in
großen Fotolaboren zur effizienten Verarbeitung
von analogen und digitalen Aufträgen eingesetzt.
Diese Aufträge umfassen typischer Weise Bilder auf
Fotopapier, CDs mit digitalisierten Bilddaten und andere
Bildprodukte wie Grußkarten und Fotoalben.
Um den Erwartungen der Endverbraucher bezüglich
der Bildqualität zu entsprechen, werden die Bilddaten
im d-ws mittels spezieller Bildverarbeitungsalgorithmen
bearbeitet. Optional besteht auch die Möglichkeit
sehr störende "Rote Augen" auf den Bildern zu reduzieren
und Hautfarbtöne je nach Geschmack "wärmer" oder "kälter" wiederzugeben.
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Der
Hochleistungsscanner d-scan.20 erzielt seine hohe
Performance durch Kontron CompactPCI Karten. |
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Im Fotolabor durchlaufen die Aufträge die verschiedensten
Produktionsschritte. Filmaufträge kommen über
so genannte Fotoauftragstaschen in das Labor. Diese werden
zuerst nach bestimmten Kriterien, wie z.B. das gewünschte
Format der Bilder sortiert. Die Filme werden dann in
Splicern zu großen Rollen zusammengeklebt und anschließend
in Film-entwicklungsmaschinen entwickelt. Diese Filmrollen
werden dann auf dem Hochleistungsscanner d-scan.20 digitalisiert
und mit der Bildoptimierungssoftware d-TFS (Digital Total
Film Scanning) und weiteren optionalen Verarbeitungsalgorithmen
bearbeitet. Diese korrigierten Bilddatenfiles stehen
dann dem digitalen Hochleistungsprinter d-print.20 zur
Verfügung, der diese mit einer Geschwindigkeit von
49,4 m/min auf Rollenpapier belichtet. Idealerweise wird
die Papierrolle über die direkt an den Printer angeschlossene
Papierentwicklungsmaschine VSP 50 entwickelt und an anschließenden
Cutter-Packer-Stationen in einzelne Bilder aufgeschnitten
und in Auftragstaschen verpackt. Am Ende werden diese
Auftragstaschen sortiert und ausgeliefert.
Für die effiziente Verarbeitung der Produktion über
viele verschiedene Produktionsschritte hinweg ist es
wichtig, dass jede einzelne Maschine und somit jedes
einzelne Teil zuverlässig arbeitet. AgfaPhoto hat
sich deshalb für den Einsatz verschiedener Ausführungen
der CompactPCI-CPU CP605 von Kontron in ihren d-ws Komponenten
d-scan.20 und d-print.20 entschieden. |

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Im Hochleistungsscanner
der Anlage sind gleich zwei CPU-Karten CP605 von
Kontron im Einsatz integriert. |
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Leistungsfähig und passiv
gekühlt
Kernstück des CPU-Boards CP605 von Kontron ist
der Intel-Pentium-4-Prozessor, der sowohl in einer Desktop-
als auch in einer Mobile-Variante verfügbar ist.
Der bei AgfaPhoto eingesetzte mobile Pentium-4-Prozessor-M
arbeitet mit einer Taktrate von 2,2 GHz. Trotz der hohen
Leistungen genügt bei allen Prozessorvarianten eine
passive Kühlung. Dies ermöglicht die mechanisch
präzise zugeschnittene Designlösung des Prozessor-/Chipsatz-Kühlkörpers.
Ein ausgeklügeltes Thermalmanagement verhindert
dabei ein Überhitzen des Prozessors und sorgt auch
bei ungünstigen Gehäuse- und Systembedingungen
für ein fehlerfreies Arbeiten der CP605.
Zum einen ist im Pentium 4 ein On-Die-Sensor der die
Temperatur kontrolliert und abhängig vom gemessenen
Wert die Prozessorfrequenz herunterdrosselt. Darüber
hinaus hat Kontron das Board mit einem weiteren externen
Temperatursensor bestückt, der am Gehäuse die
Temperatur abgreift und bei Überschreiten eines
Schwellwertes ebenfalls den Prozessortakt reduziert.
Gleichzeitig signalisiert eine LED am Frontpanel die
kritische Marke. Die Leistungsfähigkeit des Boards
zeigt sich vor allem auch bei der Zugriffsgeschwindigkeit
auf das Memory. Der hochintegrierte Intel-Chipsatz 845GV,
konzipiert für den Pentium 4, sorgt mit einer Taktfrequenz
von 400 bzw. 533 MHz auf das DDR-RAM für den maximalen
Datendurchsatz. |
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| Die CompactPCI-CPU-Karte CP605 zur Steuerung des
Laserbelichters entspricht im Wesentlichen der Standardausführung |
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Das Board unterstützt
bis 2 GByte RAM, davon werden bis zu 1 GByte gelötet
und können durch einen 200-Pin-SODIMM-Sockel mit
bis zu 1 GByte erweitert werden. Zur Kommunikation verfügt
das CPU-Board CP605 über drei Ethernetkanälen,
zwei davon als Gigabit-Ethernet, einer als Fast Ethernet
und über fünf USB-Anschlüsse, drei als
USB2.0. Weitere maximal vier COM-Ports stehen für
serielle Anbindungen zur Verfügung. Darüber
hinaus bietet das Board anspruchsvolle Grafikfunktionen,
zwei IDE-Schnittstellen, PS/2-Interfaces sowie einen
CompactFlash-Sockel und einen PMC-Steckplatz. Alle Schnittstellen
werden für Rear-I/O-Lösungen zu den Backplanesteckern
J3 bis J5 geführt. So kann die Kundenlösung
kabellos, platzsparend und sicher über die Backplane
via Gigabit Ethernet aufgebaut werden. |

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Hochleistungsdrucker d-print.20 mit CPU-Boards von
Kontron |
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Industriestandard vermeidet Ausfälle Vor allem die Zuverlässigkeit spielte bei der Auswahl
eines geeigneten CPU-Boards für AgfaPhoto eine wesentliche
Rolle. Denn jeder Ausfall der Großfinishing-Systeme
bedeutet für die Kunden von AgfaPhoto einen zusätzlichen
Aufwand, den es gilt möglichst gering zu halten.
Daher war es wichtig, dass die eingesetzten Steuerungskomponenten
nicht aus dem Consumerbereich kommen, sondern Industriekomponenten
sind, die eine hohe Zuverlässigkeit garantieren
und einen 24-Stunden-Betrieb durchhalten.
Dies ist besonders wichtig, da die Systeme aus Kostengründen
nicht redundant ausgelegt sind. "Bisher laufen die Systeme
mit den Kontron-Karten bei unseren Kunden einwandfrei
und stabil," so Jürgen Brunner, Project Manager
Wholesale Finishing bei AgfaPhoto in München. Und
Josef Uhlmann, verantwortlich für die Auswahl von
HW-Komponenten bei AgfaPhoto in München ergänzt: "Die
Performance der CP605 ist dabei noch nicht ausgereizt,
die CPU ist zukunftsorientiert ausgelegt, so dass wir
nicht auf den derzeitigen Leistungsumfang beschränkt
sind. Außerdem garantiert Kontron die Langzeitverfügbarkeit
der CPU-Karte, was für uns bzw. unsere Kunden sehr
wichtig ist."
Die CompactPCI-CPU-Karte CP605 zur Steuerung des Laserbelichters
entspricht im wesentlichen der Standardausführung
mit einer kundenspezifischen Konfiguration bezüglich
Prozessorleistung, Speicherausbau in Kombination mit
einer on-board Harddisk und einigen speziellen Features
bei der Software. Eine CP605 ist
für die reine Maschinensteuerung unter Linux und
die Datenaufbereitung für den Laserprinter ausgelegt.
Diese CPU wurde von Kontron mit einem Speichermodul
mit DVD-Laufwerk und 31/2"-Festplatte modifiziert. CPU
und Speichermodul bilden hierbei eine kompakte Einheit,
die zu Servicezwecken als ein komplettes Modul entnommen
werden kann. Kontron liefert dieses noch erweiterungsfähige
Modul komplett montiert und getestet an AgfaPhoto. Dort
wird es nur in das Steuerungsrack eingeschoben und so
mit der Backplane verbunden. Die zweite CP605 arbeitet
unter Windows und ist zuständig für die gesamte
Bildverarbeitung im Scanner. Die Maschinensteuerung läuft
unter Linux, da es in Bezug auf Kosten und Echtzeitfähigkeit
günstiger und sicherer als ein Windows-Betriebssystem.
Bei der Bildverarbeitung ist man allerdings historisch
bedingt bei Windows 2000 geblieben, da es zu aufwändig
gewesen wäre die vorhandene Bildverarbeitungssoft-ware
auf Linux umzusetzen. |
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